Archive for the 'österreich' Category

Mai 29 2009

Lieber Heinz-Christian!

Published by honig under ich, medien, österreich

Danke für deinen überaus freundlichen und persönlichen Brief, ist ja zu nett von dir.

HCs Brief

HCs Brief

1. Woher weißt du eigentlich meinen Namen und auch noch meine Adresse? Ich könnte mich nicht erinnern, dass unser Verhältnis bereits so intim wäre. Vielleicht verwechselst du mich mit anderen Individuen meiner Altersgruppe, zu denen du scheinbar ein solch nahes Verhältnis pflegst. Es ist mir beinahe eine Ehre, derartig in einen Topf geworfen zu werden.

2. Wer erlaubt dir meine Daten für deinen überaus ehrlichen und ehrbaren Wahlkampf zu verwenden?

3. Seit wann sind wir per du?

4. Und dann auch noch mein Kompliment zu deinem entzückenden HC-Comic. Ist ja noch grenzgenialer als der HC-Rap!

Ich wünsche Dir, dass du mit deinen Kumpels viel Spaß beim Verfassen dieser intellektuellen Meisterleistung hattest.

Deine

honig

PS: Dies ist in keinster Weise Ironie! So wie dein Comic in keinster Weise Parteiwerbung ist.

PPS: ICH PACKS NIMMER, IN WAS FÜR EINEM LAND LEBEN WIR?!?!?!

Die meisten von euch werden das überaus lesens- und aufs Hirn-klopfenswerte Heft, das “keine Parteiwerbung” ist, wohl auch schon in ihrem Briefkasten gefunden haben. Heinz-Christian und ich wünschen viel Spaß damit.

KOPF AUF TISCH.

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Mai 17 2009

Wen wählen bei der ÖH-Wahl?

Published by honig under medien, studentenleben, österreich

Zuerst mal möcht ich allen Wahlberechtigten an Herz legen, auf jeden Fall vom Wahlrecht Gebrauch zu machen!!!

Weiß jemand, ob es einen Service wie den von Wahlkabine.at auch für die ÖH-Wahl gibt?
Es gibt so viele Leute, die nicht wählen gehen weil sie nicht wissen, wen sie überhaupt wählen sollen – was soll man denen sagen?

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Mrz 13 2009

Lehrerstreit

Published by honig under medien, teacher, österreich

Gedanken dazu, und was meiner Ansicht nach in der öffentlichen Diskussion darüber, ob man allen Lehrern “zwei” unbezahlte Überstunden abverlangen soll, nicht oder nur unzureichend erwähnt wird.

Zunächst müssen wir das mit den zwei Überstunden (zwei Stunden mehr in der Klasse) genau definieren. Wie man weiß, stehen Lehrer, die Vollzeit arbeiten, etwa 20 Stunden in der Klasse. Die restliche Arbeit (Vorbereiten, korrigieren, Veranstaltungen und Projekte organisieren, Schüler und Eltern beraten, an der Verbesserung/Entwicklung der Schule arbeiten, Besprechungen mit anderen Lehrern, sich im Fach weiterbilden etc.) wird von niemandem so genau festgehalten, macht aber weitere 10-40 Stunden aus (grobe Schätzung von mir, die ich auch von verschiedenen Lehrern gehört habe). Also kann man von einer Streuung von 30-60 Stunden Arbeitszeit in der Woche ausgehen.

1. Wirtschaftlich gesehen: Wenn Lehrer 2 Stunden mehr in der Klasse stehen sollen, braucht man für die selbe Anzahl an Klassen weniger Lehrer. 2 Stunden sind 10% der Arbeitszeit – man braucht also um 10% weniger Lehrer für dieselben Stunden. 10% der Lehrer verlieren somit ihren Job. Nur um eine Vorstellung der Größenordnung zu geben: 10% aller AHS-Lehrer in Österreich – das sind 20.000 Personen. (Quelle für die Zahl: Wikipedia/Der Standard)
Welche Lehrer werden gehen müssen? Die jungen, die sind ja nicht pragmatisiert. Welche Lehrer kosten mehr? Die alten. Die jungen, billigen wirft man also raus. Die Älteren werden also weiterhin in hörere Gehaltsstufen klettern und irgendwann in Pension gehen. Und dann werden die jungen, die jetzt ihre Jobs verlieren, möglicherweise nicht mehr sehnsüchtig auf eine Stelle warten, sondern was anderes gefunden haben.

2. Abgesehen davon sind die “alten” Lehrer nach etlichen Dienstjahren, so weit ich das mitbekommen habe, es langsam leid, Aufgaben wie Klassenvorstand, Kustos, Bibliothekar, Nachmittagsbetreuer, Administrator, Schulbuchaktion-Koordinator etc. zu übernehmen – das wird/wurde so schnell wie möglich zu großen Teilen an die Jungen abgegeben. Wenn die jetzt wieder weg sind – viel Spaß!

3. Wenn jetzt die “Zwischenschicht” von Lehrern, die noch viel Kontakt zur alten Generation hat und sich quasi was abschauen kann, verschwindet, und erst wenn alle Alten in Pension gehen, wieder neue Lehrer eingestellt werden, dann können die das Rad neu erfinden. In einer Schule arbeiten heißt ja nicht nur Unterrichten, sondern jede Menge Organisatorisches (Administration,…), und da gibt es sicher einige bewährte Tricks, die verloren gehen.

4. Im Übrigen leistet auch jetzt schon so mancher Lehrer haufenweise Überstunden, da es ja an Lehrern mangelt. Glücklicherweise werden die (noch) bezahlt!

5. Das Argument, dass die Lehrer dann mehr Zeit für die Schüler hätten, ergibt natürlich keinen Sinn. Man müsste die Stundenkürzungen von vor ca. 7 Jahren zurücknehmen, dann hätten Lehrer vielleicht die Möglichkeit, innerhalb eines Jahres tatsächlich die gesamte Klasse beim Namen zu kennen. Mit einer Stunde in der Woche stell ich mir das nämlich schwierig vor. Wenn sie jetzt 2 Stunden mehr arbeiten, bedeutet das in den meisten Fällen, dass der Lehrer eine weitere Klasse dazu bekommt – also noch 25-30 Schüler mehr, also weniger Zeit und Aufmerksamkeit für den einzelnen Schüler.

6. 2 Stunden mehr in der Klasse – 4 Stunden mehr Arbeit. “Dann sollen sie halt weniger vorbereiten – man kann ja alte Vorbereitungen verwenden!” – Also – man soll sich halt dann eine seiner Klasse aussuchen, die man einfach mit alten Vorbereitungen unterrichtet. Man nimmt einfach die Klasse, die einem am unsympathischsten vorkommt und in der macht man nichts als seine 2 Stunden abzusitzen.Ihre Hausübungen korrigiert man dann auch nicht. Oder man gibt erst gar keine. Und Lehrausgänge und Schikurse brauchen die auch nicht. Hm, klingt interessant!
Wollten wir unser Bildunssystem nach PISA (das ist eine andere hinterfragenswerte Geschichte, aber darüber schreibe ich vielleicht ein anderes Mal) nicht verbessern??

Noch zwei unlustige Kuriosa zum (vorläufigen) Schluss: Eine Bekannte von mir hat ihr Lehramtsstudium abgeschlossen. Eins ihrer Fächer ist sogar Sport (sehr gefragt!!!). Sie hat Kontakt zu einer Schule, wo man sie dringend brauchen würde, die Direktion würde Sie sofort einstellen ABER: Das macht ja nicht die Direktion sondern der Stadtschulrat – und der stellt zur Zeit offenbar niemanden ein. Wir haben ja Lehrermangel. Logik? Stattdessen lässt man die übrigen Lehrer halt mehr Überstunden machen (bald umsonst?).
Eine andere Bekannte von mir unterrichtet seit ein paar Jahren und hat sage und schreibe 6 Klassen in Deutsch (normal wären 2-3). Stellt euch mal vor, wie lang man da jede Woche sitzt und korrigiert. Ziel: Burn-Out vor dem 30. Geburtstag? Machbar wär’s auf diese Art.

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Okt 07 2008

Bürokratie: Lehramtsstudium mit 3 Unterrichtsfächern

Published by honig under studentenleben, wien, österreich

Zuallererst mal ein großes Dankeschön an die Manu, die Licht ins Dunkel der schlecht informierten Studentpoints & Co. gebracht hat. Es ist nämlich so, dass ich jetzt nach einem langen Kampf mit dem Dschungel der Bürokratie und vielen Fahrten zwischen meinen beiden Unis (das kommt ja als Strafverschärfung dazu – 2 Unis!), nun tatsächlich 3 Unterrichtsfächer (Französisch, Englisch, Musik) an 2 Unis am Studienblatt (auf den Studienblättern) habe. Wie ich das machen will, ist eine andere Geschichte.

Man kann nämlich (eigentlich ganz einfach) 2 Lehramtsstudien mit je 2 Unterrichtsfächern studieren. Somit wird 1 Fach (das Hauptfach) einfach doppelt genannt: Französisch & Musik, Französisch & Englisch zum Beispiel. Ja, das geht. Die Musikuni interessiert in dem Fall nur das eine Lehramtsstudium, wo Musik vorkommt; an der Hauptuni hingegen inskribiert man alle beide Lehramtsstudien.

Wer genauer wissen will, WIE man an 2 Unis inskribiert , darf gerne weiterlesen. Continue Reading »

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Sep 02 2008

Studiengebühren abschaffen

… wird eh nicht passieren. Wer traut sich wetten?
Was man nicht halten kann, soll man nicht versprechen!

Auch wenn die Sache mit den Neuwahlen ja mehr zum Weinen als zum Lachen ist, zur Feier des Tages ein paar “Wahlplakate” bei raketa ;)

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Jul 14 2008

Atomkraft oder das A-Wort

Published by honig under ich, medien, österreich

Gleich vorweg: Es geht hier nicht darum, ob ich dafür oder dagegen bin. Mir fällt nur das Wort in letzter Zeit so komisch in den Medien auf… Egal in welchen, es wird fast immer gleich verwendet.

Manchmal kommt es mir so vor, als könnte man einen Österreicher schon mit der bloßen Erwähnung des A-Wortes schocken. Das Wort Atom an sich klingt ja schon total böse! Ich hab mich jedenfalls in der Vergangenheit selbst schon dabei ertappt, Atomkraft böse zu finden, ohne genau drüber nachgedacht zu haben und wurde mir bewusst, wie gehirngewaschen ich bin ;-)

Dabei ist Atomenergie in vielen anderen Ländern etwas Alltägliches. Oder täusche ich mich da? Natürlich kommt es darauf an, wie das Ganze umgesetzt wird – wie bei jeder Art von Energiegewinnung können eine Menge Risiken für die Umwelt entstehen. Aber wieso ist für die Medien genau die Atomkraft der Feind und nicht z.B. die Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen, die ja auch ziemlich weit verbreitet ist und auch nicht gerade sehr umweltfreundlich.

Zugegeben, Österreich kann es sich offenbar wirtschaftlich gesehen leisten, auf Atomstrom zu verzichten. Wir haben ja viele Möglichkeiten, z.B. durch Wasserkraft Energie zu gewinnen. Zugegeben, jenseits unserer östlichen Grenzen gibt es Relikte aus Ostblock-Zeiten, deren Qualität anzuzweifeln ist.

Aber mir kommt es so vor, als wäre das Wort “Atomkraft” nur ein Begriff, dem die Medien eine solche negative Konnotation angedichtet haben, dass man es jetzt super verwenden kann, um Interesse zu wecken. Skandale, sowas braucht ein Medium! Ein Spielzeug der Medien (und der Politik?) Es eignet sich dann auch toll dazu, Politiker, die wagen, das A-Wort in den Mund zu nehmen, sofort als gut/böse, je nach Wortanwendung, abstempeln zu können. (Denn eine klare Einteilung in gut und böse, das ist es, was die Leser bestimmter meistgelesener Blätter des Landes mögen, oder? Ned zu kompliziert und so… Nur ned das Hirn anstrengen. Ein Erfolgsrezept. Aber das geht hier eigentlich eindeutig zu weit.) Eigentlich ist es so ähnlich wie mit der Gentechnik. Die ist ja auch so was durch und durch Böses. Genfrei müsst man sein!

Oder… was fallen euch noch für rote Tücher ein?

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Jun 17 2008

Heute – immer für einen Lacher gut!

Allen denjenigen, die heute noch nicht das Vergnügen hatten, möchte ich diese Glanzleistung der heimischen Medien nicht vorenthalten:

“heute” Titelblatt 17.6.08

Wenn man nicht drüber lachen könnte, müsste man fast weinen. Willkommen im Kindergarten!

Oder, wie es eine Band aus unserem (jetzt ganz besonders) geliebten Nachbarland so treffend ausgedrückt hat:

Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild,
und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
aus Angst, Hass, Titten, und dem Wetterbericht.

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Jul 25 2007

Lake07 tot!

Published by honig under musik, österreich

Das find ich echt traurig und schade.

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Jul 23 2007

Neulich in P.dorf oder die verdammte Provinz

Published by honig under ich, unterwegs, wien, österreich

Vorweg: Ich werde jetzt einige Klischees bedienen, wie unter anderem, aber nicht ausschließlich: Frauen und Orientierungssinn, in Amerika war alles besser, Frauen am Steuer, die Überheblichkeit der Wiener, Blogs sind das Salzamt 2.0 usw. Dies ist teils erwünscht und teils nicht zu vermeiden ;)

Gestern war ich in besagtem P.dorf und habe einwandfrei hingefunden. Wow! Das ist schon mal einen nicht minderen Applaus wert – P.dorf ist zwar ein Ort, in dem die Menschen die Musik im Blut zu haben scheinen, die hohe Kunst des sinnvollen Straßenbaus und besonders der (für auswärtige Besucher) sinnvollen Ausschilderung derselben liegt den Menschen dort aber scheinbar nicht so. (Ich schließe hier keinesfalls aus, dass es nicht im Rest des Landes noch genug andere Paradebeispiele für dieses Problem gibt…)

So weit, so gut. Ich hab sogar in einiger Entfernung von meinem eigentlichen Ziel geparkt, nämlich vor einer Abzweigung zu einer Straße (Einbahnen – ich hätte ja nicht mehr dorthin zurück gefunden), von der ich weiß, wohin sie führt, nämlich wohin, wo Wien angeschrieben steht.

Komme also zurück zu meinem Auto und fahre zu dieser Abzweigung, nur leider sehe ich nach einigen Metern, dass der mir bekannte Schleichweg gesperrt ist! Dieses Unglück hatte eine dreiviertelstündige Irrfahrt durch P.dorf und Umgebung zur Folge. Bis endlich die Rettung in Form eines Schildes, das mehr durch dezent-sein als durch Größe bestach, erschien.

Da fragt man sich: Nehme ich mich als Wienerin einfach zu wichtig, oder wäre es nicht irgendwie angebracht, nicht nur eine ominöse Bundesstraße zu den Nachbarorten, sondern eventuell auch die Autobahn nach Wien (das doch ebenfalls an P.dorf angrenzt) anzuschreiben? Oder ist die Stadt, in der fast ein Viertel der Landesbevölkerung wohnt, nicht bedeutend genug?

Die Abneigung gewisser G’scherter gegen die Wiener, die sich für die Wichtigsten halten, ist ja allgemein bekannt. Ich habe dieses Phänomen aber bislang eher weiter als 5 km von Wien vermutet; In P.dorf wohnen sicher auch genug Wiener.

Ich muss mal in G.dorf *g* (das ich in Größe und Nähe zu Wien mit P.dorf vergleichbar finde) überprüfen, ob es dort genauso schlecht mit der Schildersituation aussieht. Wenn man dort aufgewachsen ist fällt einem das ja auch irgendwie nicht so auf. (Ursache des Problems?)

Oder es ist einfach die Österreichische Straßenkultur? Ich finde, wenn man sich einmal einigermaßen an die amerikanische Autofahr-Kultur gewöhnt hat, kann man nicht umhin, die Österreichische mitunter etwas barbarisch unterlegen zu finden. Mag sein, dass es die Amerikaner etwas übertreiben und das Landschaftsbild mit Riesenschildern beinahe verschandeln. Zur Übersichtlichkeit in Amerika trägt natürlich auch das Straßennetz, das einfach ganz anders angelegt ist, bei. Aber wenn es in einem US-Bundesstaat eine Stadt gibt, die eine derart zentrale Bedeutung und noch dazu so viele Einwohner hat wie Wien, dann ist die garantiert in jedem letzten Eck dieses Bundesstaates angeschrieben!

Letztes der genannten Klischees genug bedient? Dann belass ich’s einmal bei diesem bissl Suderei. Das Leben ist schön ;) Ich muss ja schließlich auch nicht in P.dorf arbeiten oder so.

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Jul 13 2007

?!?!

Published by honig under musik, österreich

Die Helden spielen am Lake07-Abschlusstag (16.8.). Die Ärzte am Frequency (15.-17.8.), ratet mal an welchem Tag! Bingo, auch am 16.!

aaaaahhhhh!

Tjou, das Lake07 ist mit 32€ für die Karte wohl…. wie soll ich sagen…. besser im Rennen. Abgesehen davon, dass keiner weiß, obs fürs Frequency überhaupt Tagestickets geben wird… hmpf!!!! Manchmal macht es einem das Leben nicht leicht!

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