Jun
30
2006
hallo…
ich hab nur noch 9 minuten am bibliothekscomputer, also werds ichs kurz machen:
ich war am WE die dani in hilton head island besuchen, hinflug verschoben und gecancelled – sa abend statt fr abend angekommen; rueckflug verschoben und gecancelled – mo abend statt so abend heimgekommen. (zwischendurch natuerlich viel diskutieren mit nervigen fluglinienmenschen und meiner gastmutter)
war aber sehr schoen dort.
dann komm ich heim, mein laptop funktioniert ca 20 minuten lang und schaltet sich dann einfach ab – und liess sich sich seither nicht mehr einschalten. nett.
heute wird er zum service eingeschickt. nachdem ich gestern den grossteil meines freien nachmittags damit verbracht habe, zu orten zu fahren wo mein handy empfang hat (haustelefon geht nicht, handy hat kaum empfang), acer anzurufen, heimzufahren, handy aufladen, heimzufahren, probieren was der acermensch vorgeschlagen hat (leider gibts keine steckdosen in autos), verpackungsmaterial kaufen und laptop einpacken.
heute wird er von fedex abgeholt.
ich sitz jetzt in der bibliothek, dort darf man fuer 45 minuten am stueck ins internet, wenn man sich als bibliotheksmitglied anmeldet, und das war sehr schnell und problemlos.
und ich werd wohl oefter hierherkommen, und meine englisch-tastatur-kenntnisse auffrischen.
ich mag diese bibliothek, das ist nett hier. erinnert ein bissl an die schulbibliothek in der oedenburger
Jun
20
2006
letzten mittwoch gabs in florida einen hurricane, und deshalb auch hier in north carolina sehr starken regen.<br />
<img src=”http://www.honig.xail.net/bilder/flood1.jpg” alt=”foto” /><br />
um 11.30 hat mich meine gastmutter angerufen, dass ich kyle abholen soll, weil seine schule geschlossen wird.<br />
also hab ich mich auf den weg gemacht – von panera bread zu kyles schule braucht man normalerweise ca. 5 minuten.<br />
<img src=”http://www.honig.xail.net/bilder/flood3.jpg” alt=”karte” /><br />
diesmal hab ich aber fast eine stunde gebraucht, weil viele straßen überschwemmt und gesperrt waren.<br />
<img src=”http://www.honig.xail.net/bilder/flood4.jpg” alt=”karte” /><br />
in dieser professionellen karte sieht man, wos überall überschwemmt war, und welchen weg ich schlussendlich gefahren bin.<br />
nachdem ich gemeinsam mit eineigen anderen autos, die auch nach osten wollten, jede einzelne straße probiert hab, bin ich irgendwann an einer stelle wos nicht so schlimm war, mitten durch das wasser und zwischen den absperrungen durchgefahren.<br />
<img src=”http://www.honig.xail.net/bilder/flood2.jpg” alt=”foto” /><br />
da war ich echt froh, dass ich hier so lang gewohnt hab und die straßen so gut kenn…puh, abenteuer… ;D<br />
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der weg heim hat dann auch wieder ziemlich lang gedauert, könnt ihr euch sicher vorstellen.<br />
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Jun
07
2006
ich hab schon lang nichts mehr von meinem leben erzählt. ist auch nicht viel spannendes, mehr oder weniger immer das selbe.<br />
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also, was gibts erzählenswertes…<br />
meine gastfamilie wohnt immer noch im alten haus (der erste contractor der am neuen haus gearbeitet hat wurde ja gefeuert weil er seine arbeit nicht gemacht hat; der 2. hat gut gearbeitet, ist nur leider letzte woche tödlich verunglückt,…) das momentane umzugsdatum lautet nächster montag (solche termine nimmt hier keiner mehr ernst, ändert sich eh jeden tag).<br />
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ich fange jeden tag um 7 zu arbeiten an, gepaart mit meiner gewohnheit am abend oft filme zu schauen, oder wenn ich früher mit der arbeit fertig bin lange wegzubleiben, wirkt sich das in schlafmangel aus. aber ansonsten ist mein leben ziemlich ok. <br />
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wir (meist zuleika und ich) gehen mehrmals pro woche mit den kindern schwimmen, das ist sehr angenehm weil sich die kinder im wasser praktisch allein beschäftigen und wir in der sonne liegen und plaudern können.<br />
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ich hab immer mal wieder kleine erfolgserlebnisse, wenn ich was von zu hause koch. (gestern marillenknödel, mmmmmh! manchmal kriegt man hier marillen, ihr glaubt nicht wie ich mich gefreut hab.)<br />
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am samstag (es war das wochenende wo die kinder bei ihrem vater sind) bin ich zu mittag zu julia gefahren und wir haben einen kuchen gebacken, dann sind eva und sonja (auch aus tschechien, auch schon 2 jahre hier) gekommen und wir haben gemeinsam kässpätzle gemacht. zuerst sind die spätzle sehr grauslich schleimig-schwammig geworden, bis wir draufgekommen sind: das muss self-rising flour sein…dann haben wir uns sehr geärgert, sind normales mehl kaufen gefahren und haben nochmal von vorne begonnen und es war sehr gut.<br />
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am abend hat uns dann noch der edgar, ein au pair aus mexico, angerufen, und uns zu seiner goodbye party in chapel hill eingeladen, also sind eva, julia und ich dann dort hingefahren. julia hat sich netterweise zum fahren bereit erklärt. die party war im (riiiiiesigen) haus von edgars gastfamilie (die auf urlaub war), war sehr nett und leicht alkoholisch <img src=”http://honig.122mb.com/serendipity/templates/default/img/emoticons/smile.png” alt=”:-)” style=”display: inline; vertical-align: bottom;” class=”emoticon” /> und natürlich auch ein bissi traurig. ich hab zwar nicht so viel mit den leuten zu tun, die in chapel hill und durham wohnen, aber die fahren jetzt alle der reihe nach heim. komische stimmung.<br />
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zusammenfassend lässt sich etwa sagen: das leben hier ist okay, und ich sehn mich trotzdem verdammt nach zu hause!<br />
(oder: ich kam nach amerika, und lebe trotzdem weiter (hier). naja, kästner würd sich im grab umdrehen *g*)