Sep
28
2006
also, ich darf mich ja jetzt auch zum kreis der angehenden akademiker zählen (ich studiere jetzt lehramt für deutsch und französisch).
seit ein paar minuten ist mein stundenplan für dieses semester praktisch komplett – ich bin in alle veranstaltungen reingekommen, in die ich wollte.
bei dieser gelegenheit muss ich das online-anmeldesystem der germanistik loben: soweit ich damit in berührung gekommen bin hat es perfekt (und auch noch voll schnell) funktioniert. macht also einen stabilen eindruck (im gegensatz zum system der romanistik
)
10 sekunden um die seite zu laden – bis der server dann vollkommen den geist aufgegeben hat und die anmeldeseite woanders reigestellt wurde)
puuuh… aber für diesmal ist es geschafft.
Sep
17
2006
ich bin jetzt schon fast 2 wochen hier.
hab viele leute wieder gesehen, viel erzählt.
ich muss noch oft an meine probleme mit meiner gastmutter denken, aber langsam macht es mich nicht mehr so fertig.
ich bin noch immer ein bisschen einfersüchtig, wenn ich danis berichte lese, auch wenn mein jahr drübern bestimmt kein verlorenes war und ich das beste daraus gemacht hab.
es ist komisch, wieder hier zu sein.
vieles ist gleich geblieben, anderes hat sich so sehr verändert. alle sind ein jahr älter geworden, und ich natürlich auch.
hm. eigentlich lässt sich das gefühl sehr schwer in worte fassen…
mein leben sieht eben hier ganz anders aus.
als ich nach amerika gekommen bin, war alles neu und ungewohnt. jetzt hab ich zwar gewusst, wo ich hingehe und wie es da ist. es war klar, dass vieles anders sein wird als es vorher war, und doch macht man sich unbewusst wohl unrealistische hoffnungen, wenn man so schlimmes heimweh hat.
das leben, die routine, die ich jetzt ein jahr lang entwickelt hab, ob sie nun gut oder schlecht war, ist jetzt weg. das leben, das ich hatte, bevor ich nach amerika gegangen bin, ist aber auch nicht mehr in der form da, wie es vorher war. so kommt es mir manchmal vor. ja… komisch halt. aber cool
Sep
08
2006
es wird schon zeit, dass ich mich mal wieder melde. es ist ja viel passiert…
ich war ja von montag bis freitag bei dani, und dann sind wir gemeinsam nach boston geflogen.
in boston haben wir das wochenende verbracht.
das wetter hat halt nur zum teil mitgespielt. wir haben uns halt den “freedom trail” angesehen, der uns zu den wichtigsten sehenswürdigkeiten geführt hat, und am sonntag haben wir einen regenspaziergang in cambridge/harvard gemacht.
übernachtet haben wir in einer bed & breakfast-pension – ein richtiges cooles altes haus im south end, also mitten in der stadt. es war sehr… lustig *g* besonders das bad mit der “composting toilet”.
dani wollte sonntag abend wieder zurück nach ohio fliegen (wurde dann doch montag früh)
- und ich hab dann noch die nacht in einer jugendherberge verbracht (mein gepäck haben wir schon sonntag früh zu fuß dorthin gebracht, puh) und bin dann am montag nachmittag abgereist. mit all meinem gepäck konnte ich nicht mehr viel in der stadt unternehmen (die jugendherberge hatte keinen gepäckaufbewahrungsraum also hab ich alles mitnehmen müssen beim check-out) und war auch viel zu aufgeregt, also hab ich mich bald auf den weg zum flughafen gemacht und dort halt laaaang gewartet.
ich bin nachmittags in boston abgeflogen, und dann früh am morgen nach mitteleuropäischer zeit in frankfurt angekommen, dann einer weile im labyrinth flughafen herumirren auch mein gate gefunden, grade rechtzeitig um meinen flug nach wien zu erwischen.
ich war dann schon ziemlich müde aber ich hab meinen ersten tag zu hause gleich sehr genossen
es ist schon ein sehr besonderes gefühl, nach so langer zeit wieder hier zu sein.
naja, ausfühlicheres werd ich ein andermal berichten – hab freizeitstress!