Nov 21 2009
Gedanken #2
Menschen sind Rudeltiere. Ist das die Ursachen alles Guten oder allen Übels?
Warum haben Menschen angefangen, in Sippen, Stämmen, Dörfern, Völkern, Königreichen, Republiken – also in Gemeinschaften zusammenzuleben? Sich zu immer größeren Gruppen zusammenzuschließen und zu organisieren? Warum nicht jeder für sich/jeder gegen jeden?
Ich glaube, weil es das Leben einfacher macht. Also. es wird dadurch einfacher, ein Leben zu leben, in dem man nicht ums Überleben kämpfen muss, sondern sein Leben genießen kann. Ums Überleben kämpfen heißt einerseits körperliches Überleben (10 Menschen gegen 1 Wolf = besser als 1 Mensch allein), aber auch wirtschaftliches (Arbeitsteilung – wenn jeder das macht, was er am besten kann – z.B. einer stellt fürs ganze Dorf Brot her, ein anderer Kleidung – ist das effizienter). Jeder kann in seiner Tätigkeit ziemlich gut werden, und alle anderen sparen Zeit, weil sie nicht selber das Bäcker-/Schneider-/…Handwerk erlernen müssen.
Also bleibt einem mehr Zeit für einen selber oder für Dinge/Tätigkeiten die einen glücklich machen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Es gab Zeiten, wo die Gemeinschaft definitiv nicht mehr dem Wohl (aller) Mitglieder der Gesellschaft diente, sondern sich einige wenige ein schönes Leben machten. Alle anderen, die für das Wohlergehen der Wenigen arbeiten mussten, wurden mit dem Glauben, sie würden es für einen höheren Zweck (gottgegebene Weltordnung, …) tun.
Wie ist das heute, nutzt uns die Gesellschaft? Nutzen wir uns allen, oder nur ein paar wenigen? Ist es gut für uns, ein Teil der Gesellschaft zu sein, oder macht es uns eher kaputt, bzw. für wie viele von uns ist es gut und angenehm, in dieser Gesellschaft zu leben, und wie viele macht es kaputt?